Rishikesh ist wegen seiner vielen Ashrams und Yogazentren bekannt. Im Westen wurde es durch die Beatles zu einem Begriff, die hier ihren Guru Maharishi Mahesh Yogi besuchten. So leben hier in typisch indischer, kleinstädtischer Umgebung Swamis, Heilige und 'Möchtegerne'. Eine Vielzahl Anhaenger der Hippie-Fraktion haben wir getroffen. Sie sind der Meinung, zu sich selbst gefunden zu haben. ... sah zwar nicht danach aus, doch warum nicht.

Hängebrücke

Hängebrücke

In jedem Fall gehoert Rishikesh zu den angenehmeren Orten Nordindiens, wobei mittlerweile Bergdoerfer wirklich den vorrang haben. Sie umgibt sehr saubere Luft, sind meist reinlicher, und Rishikesh speziell war fuer Autorickshaws und andere motorisierte Fahrzeuge nicht erreichbar. Der Grund dafuer sind 2 schmale Haengebruecken am Tempel und in Harridwar, welche keine groesseren Fahrzeuge erlauben. Dennoch, Scooter, rollende Verkaufsstaende, Affen, Kuehe und Esel sind darauf anzutreffen.

Die Landschaft ist unbeschreiblich schoen, an drei Seiten von Hügeln umrahmt mit dem sauberen Ganges voller Riesen-Thunfischen und einer Vielzahl kleiner Ministraende bilden Tempel und Gottes-Figuren eine sehr eigene Stimmung. Sie gelten als Ausgangspunkt zu den heiligen Orten im Garhwal Himal: Badrinath, Kedernath, Yamunotri, Gangotri und Gaumukh, der Quelle des Ganges. Die meisten Ashrams liegen im ruhigen Muni-ki-Reti, das über die Chandrabhaga Flußbrücke erreicht wird.

Als Ausgleich zum Rafting hatten wir uns heute fuer eine Massage-Stunde eingeschrieben, leider nicht von Inderinnen durchgefuehrt, war es dennoch super angenehm, indische Oele zu riechen, den Nacken, Hals, Ruecken entzerren zu lassen und die Wirbelsaeule einrasten zu hoeren. Der Preis von 250 Rupees hat sich wirklich gelohnt. (Hermit Massage Centre, Tapan Mukherjee, Ishan Hotel)


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